Auf ein Wort

Das Bild erinnert an alte Zeiten. Da ging noch in meiner Kindheit ein Mann jeden Abend mit einer langen Stange durch die Straßen, von Straßenlaterne zu Laterne und legte dort oben einen Hebel um. So brachte er die Gaslaternen zum Leuchten.
„Euer Licht soll vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und den Vater im Himmel preisen.“ Das wünscht sich Jesus von seinen Jüngern. (Mt 5,16)
Vielleicht sind wir alle keine großen Leuchten. Aber falls unser kleines Licht einmal erlöschen sollte, haben wir unseren Sinn verloren und unseren Auftrag verfehlt. Wir leuchten ja nicht aus eigenem Entschluss und Zutun. ER hat in der Taufe den Hebel umgelegt und uns zu Kindern des Lichtes gemacht.
Laternenanzünder sind in unserer Zeit überflüssig geworden, nicht aber die Laternen selber. So ist es auch mit uns Christen. „Ihr seid das Licht der Welt“, sagt Jesus. Ohne uns sähe es also ziemlich düster aus. Stellen wir darum unser Licht nicht unter den Scheffel. Wir dürfen selbstbewusst sein und strahlen. Wir dürfen Licht und Liebe hineinstrahlen in das Dunkel der Zeit. Lasst euer Licht leuchten!

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