Auf ein Wort

Da ist einer am Start. Geht er in die Knie vor dem Unbekannten, das auf ihn zukommt? Macht er sich klein, um dann als Sieger groß dazustehen? Nein, er kniet nieder, um besser in Fahrt zu kommen.
Aber er läuft nicht ins Blaue. Er hält das Staffelholz in der Hand. Er hat etwas zu übergeben. Ist unser Staffelholz nicht der Glaube?
Wir wünschen einen guten Rutsch - Rutsch meint eigentlich das jiddisches Wort ‚rosch‘, es ist das erste Wort in der Bibel: be resch it – im Anfang.
Um einen guten ‘rosch‘ zu haben, muss ich also in die Knie gehen. Nicht weil ich niedergezwungen werde, sondern weil ich das Ziel im Auge und im Sinn und im Herzen trage: Gott. Selbst wenn wir als Letzte bei ihm ankämen, die himmlische Zeitmessung stellt fest: Ihr seid die Ersten.
Also starten wir voll Zuversicht. Das Rennen geht nicht verloren. Selbst wenn wir stürzen, wir scheiden nicht aus. Selbst wenn andere uns voraus sind, sie sind keine Konkurrenten, die uns den Sieg streitig machen. Es gibt viele, die mit uns und vor uns laufen. Christsein ist kein einsames Rennen. Mit uns ist er, der Immanuel. Und mit uns ist Maria. Sie ist seine und unsere Mutter. Mit dem Blick auf sie beginnen wir das Jahr. „Selig preisen werden mich alle Geschlechter" …
In diesem Sinn einen guten Rutsch (Anfang)!

"Auf ein Wort" - Archiv

Auf ein Wort 2/2018
Auf ein Wort 1/2018
Auf ein Wort 24/2017
Auf ein Wort 23/2017
Auf ein Wort 22/2017
Auf ein Wort 21/2017
Auf ein Wort 20/2017
Auf ein Wort 19/2017
Auf ein Wort 18/2017
Auf ein Wort 17/2017
Auf ein Wort 16/2017
Auf ein Wort 15/2017
Auf ein Wort 14/2017
Auf ein Wort 13/2017
Auf ein Wort 12/2017
Auf ein Wort 11/2017
Auf ein Wort 10/2017
Auf ein Wort 9/2017
Auf ein Wort 8/2017
Auf ein Wort 7/2017
Auf ein Wort 6/2017
Auf ein Wort 5/2017
Auf ein Wort 4/2017
Auf ein Wort 3/2017
Auf ein Wort 2/2017
Auf ein Wort 1/2017