Auf ein Wort

Verrückt – ein Fluss, der einfach rückwärts läuft? Ein Faschingsscherz? Warum nicht einmal etwas tun, was man sonst nicht tun würde? Warum sollten wir uns nicht einen Scherz erlauben?
Jesus sagt uns ganz Ähnliches nach diesen verrückten Tagen: Kehrt um!
Der Fluss hat es längst begriffen: So wie bisher geht es nicht weiter. Er sucht sich einen anderen Weg. Auch wenn es anscheinend zurückgeht - der Fluss kommt nur so voran in seinem Lauf.
Vom Fluss können wir also viel lernen für diese Fastenzeit. Ohne Umkehr, ohne Kursänderung geht es nicht weiter.
Wir müssen die Richtung ändern, den Kurs korrigieren. Wir müssen uns fragen: Wieviel ist genug? Diese Frage will uns heuer das Fastentuch in der Kirche stellen. Überfluss scheint ein angenehmes Leben zu versprechen. Überfluss bei einem Strom setzt aber die Ufer unter Wasser und überschwemmt das Land. Wo also muss ich meinen Überfluss eindämmen, damit mein Leben nicht überschwemmt wird von allerhand Treibgut und verschmutzt von klebrigen Schlamm?
„Die Gläubigen sollen in dieser Zeit mit größerem Eifer das Wort Gottes hören und beten und sich so auf die Feier des Ostergeheimnisses vorbereiten“ (Konzil, Liturgie 109). Braucht es dazu bei mir eine Kurskorrektur, eine Umkehr?
Machen wir entschlossen den ersten Schritt, wenn dem so ist!

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