Auf ein Wort

Mach uns unruhig, o Herr,
wenn wir über der Fülle der Dinge, die wir besitzen,
den Durst nach den Wassern des Lebens verloren haben;
wenn wir, verliebt in diese Erdenzeit,
aufgehört haben, von der Ewigkeit zu träumen;
wenn wir über all den Anstrengungen unserer täglichen Arbeit
unsere Vision des neuen Himmels verblassen ließen.
Rüttle uns auf, Herr, damit wir kühner werden und uns hinauswagen
auf das weite Meer. (Bischof Bienvenido Tudtud, Philippinen)

Die bevorstehende Urlaubs- und Ferienzeit lässt kaum einen ruhig bleiben. Viele plagt das Reisefieber. Andere träumen davon, endlich frei zu sein vom Alltag mit seinen Pflichten und Sorgen.
Ferien und Urlaub könnten aber mehr sein als zu reisen und freie Tage zu genießen. Sie könnten uns daran erinnern, dass wir nicht träge und lustlos sitzen bleiben sollen auf unserem vermeintlich komfortablen Platz.
Die Möwen haben ihren festen Sitzplatz verlassen. Sie fliegen hinaus aufs Meer. Sie könnten unsere Gedanken mitnehmen zu neuen Ufern. Aufbrechen in den Urlaub ist ja nicht schwer. Aufbrechen zu Gott ist die immer neue Einladung an uns - nicht nur im Urlaub.

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