Auf ein Wort

Es ist November – kein Monat, das mit all dem Grau des Nebels und der Wolken, mit der frühen Dunkelheit und der unangenehmen Kälte unsere Stimmung hebt.
Im November aber begegnen uns große, leuchtende Gestalten: an der Schwelle zum Allerheiligentag der große Bischof Wolfgang und dann Martin, den unsere Kinder mit ihren bunten Laternen feiern und den wir ihnen als Beispiel für chrisliches Teilen vor Augen halten.
Das Teilen hat auch eine weibliche Seite, die uns in Elisabeth von Thüringen vor Augen steht. Und am Ende des Monats feiern wir Andreas, den Apostel und Bruder des Petrus, von Jesus gesandt, das Licht der Frohen Botschaft von der Liebe Gottes in alle Welt zu tragen.
Mag auch die Welt düster und grau sein, wir tragen in die Welt sein Licht und allen Menschen soll es leuchten. Am Weltmissionstag in Regensburg sagte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Die katholische Kirche sei die größte Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Allein Missio leite über 1.000 Projekte in 50 verschiedenen Ländern. Millionen von Menschen überlebten nur durch die Arbeit der kirchlichen Hilfswerke. Der Staat allein könne diese Hilfe an den Menschen allein nicht bewegen. Jeder von uns solle sein Tun und Denken neu ausrichten, so Dr. Gerd Müller. " Lasst uns die Blindheit unseres Wohlstands ablegen. Und lasst uns die Not und das Elend sehen in den Krisengebieten dieser Welt", hob der Minister hervor. "Wir haben einen christlichen Kompass, der uns zugrunde liegt. Wir müssen die Schöpfung global bewahren. Unser Konsum und Wirtschaften, wie wir es derzeit praktizieren, insbesondere in den Industrieländern, muss neu überdacht werden. Wir sind weltweit dazu aufgerufen, eine Umsteuerung auf ein nachhaltiges Wirtschafts- und Konsummuster einzuleiten." Denn die Industrieländer haben zum Klimawandel und Klimaschock einen wesentlicheren Beitrag geleistet.

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