Gottesdienste

Aus der Geschichte...

die Pfarrkirche -

einmal andersrum

Der älteste noch bestehende Teil unseres heutigen Gotteshauses ist der Chor, der wohl aus der Frühzeit des 15. Jahrhunderts stammt. Bis zum Jahre 1848 schloß sich ein Langhaus mit 24 m Länge und 12 m Breite an, das der Pfarrgemeinde nur ungenügenden Platz bot. Eine unter das Gewölbe des Presbyteriums herabhängende Bretterdecke war im Laufe der Zeit vermorscht. Durch den schadhaften Dachstuhl wurde der Umbau des Langhauses erforderlich. 1848 konnte Stadtpfarrer J.B. Kotz mit diesem Vorhaben beginnen. Am 9. September 1849 wurde die Kirche geweiht.

 

der Hochaltar

St. Maria zwischen St. Wolfgang und Johannes Ev. , darunter die 12 Apostel . Darüber der Gnadenthron.

Liebfrauenkapelle

Steinfigur: Muttergottes mit dem Jesuskind

Im folgenden Jahr wurden noch einige anstehende Arbeiten ausgeführt. 1851 wurde durch den Orgelbauer Specht aus Amberg die neue Orgel aufgestellt. Der Kirchturm befand sich ursprünglich nicht wie heute an der Kirche, sondern stand etwa 30 Schritte entfernt. Im 18. Jahrhundert wies er sehr bedenkliche bauliche Schäden auf, daß man sich entschloß, die Glocken abzunehmen und sie in einem Läutgerüst, das eigens auf dem südöstlichen Teil des die Kirche umgebenden alten Friedhofes errichtet worden war, aufzuhängen. Auf dem Turm, der oben ein eisernes Geländer besaß, wohnte der Türmer. Seine Behausung wurde in den Jahren nach 1740 als nicht mehr bewohnbar erachtet, weshalb er auszog. Während des Auszugs 1743 stürzte der Turm ein. An der Stelle des eingestürzten Turmes baute man 1753 den heutigen Pfarrkirchturm, der unmittelbar an das Langhaus anschließt. 1945 wurde der Turm bei einem Bombenangriff schwer beschädigt. Die letzte Renovierung erfolgte 1988.